Johannes
Heinrichs
Sprache
Band 4: Die Satzbauformel
Steno
Verlag
16.00 €
ISBN: 978-954-449-353-0
Was
der Semiotiker und Sprachphilosoph Heinrichs in dieser Syntaxtheorie
vorlegt, ist etwas Unerhörtes. Die syntaktischen Strukturen,
besonders die Satzglieder, werden in transparenter Weise auf die
Sinnelemente und Reflexionsstufen des Metahandelns Sprache zurückgeführt.
Ist das der Wiederbelebungsversuch einer längst überholten
„grammatica speculativa“ – oder eben der neue,
maßgebende Schulterschluss zwischen Philosophie (als Reflexionstheorie)
und Linguistik?
Wenn Wissenschaft systematische Erkenntnis aus Gründen ist,
muss der Anspruch erhoben werden, dass auch Grammatik, zumindest
in ihren universalen Zügen, vom bloßen Lernstoff zu einer
begründenden Disziplin wird. An die Stelle der seit Chomsky
dominierenden abstrakten Strukturdiagramme mit binärer Logik
wird ein anschauliches Kreismodell der Satzanalyse gesetzt. Es gründet
in der Selbstbezüglichkeit des Menschen und von daher in der
mehrwertigen Logik seines Ausdruckssystems Sprache.
Wird man im Zeitalter des zerbrochenen interdisziplinären „Diskurses“,
ja des verschleiernden Diskurs-Geschwätzes, bereit sein, sich
einem Diskurs im Sinne von Argumentation zu stellen, auf der Seite
der Philosophen wie der Linguisten? Heinrichs setzt stärker
auf die Studierenden und Suchenden als auf die im Betrieb zu oft
festgefahrenen Fach-Leute.
„Es
gibt wenige ‚Fachvertreter‘ im Gebiete der Philosophie,
die so gründlich ausgebildet sind und so frei und autonom darin
schalten und walten wie Johannes Heinrichs. Und ich kenne niemanden
unter den jüngeren Kollegen, der so eindringlich umfassende
systematische Absichten verfolgt und so einleuchtende Vermittlungen
leistet wie er.“
(Prof.
Dr. Wolfgang Janke, Wuppertal,
langjähriger Präsident
der Internationalen
Johann Gottlieb Fichte Gesellschaft)
„Eine
ungeheure Denk- und Arbeitskraft!“ -
„Ich bewundere
‚sprachlos’ das enorme Material,
das Sie beherrschen
und Ihre ungemeine synthetische Kraft.“
(Prof.
Dr. Xavier Tilliette, Paris)